Verdiente Niederlage in Mülheim

8.Spieltag: SV Heißen - DJK 33:24 (17:12)

Zu ungewohnter Uhrzeit trat die DJK arg dezimiert beim Tabellennachbarn an. Mit nur zwei nominellen Rückraumspielern war von Anfang an klar, dass hier nur bei 100 % Leistung und dem entscheidenden Quentchen Glück viel zu holen sein würde. Der Gastgeber stand in der Deckung stabil und spielte insbesondere im Angriff direkt seine körperliche Überlegenheit aus. Die DJK fand in der Deckung keinen Zugriff auf den Kreisläufer und den Halbrechten der Mülheimer, sodass diese schnell führten (4:7). Diesen Vorsprung baute Heißen trotz kleiner Anschlussphase der Tackenberger (7:8) souverän kontinuierlich aus, sodass bereits zur Pause fünf Tore Rückstand auf der Anzeigetafel standen (10:15).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die DJK vorn regelmäßig traf und so bis zur 45. Minute auf vier Tore herankam (20:24). Mehr war dann aber nicht drin. Ein vergebener Tempogegenstoß, ein überhasteter Abschluss und ein verworfener Siebenmeter ließ die aufkeimende Hoffnung wieder vergehen, Heißen zog vorentscheidend auf 29:22 davon und entschied die Partie endgültig. Am Ende blieb der DJK Ergebniskosmetik, eine Niederlage mit weniger als zehn Toren und die Erkenntnis, dass eine verdiente Niederlage am Sonntagabend durch viele Faktoren zustande gekommen war. Der Gastgeber spielte letzlich souverän und konsequent sein Konzept durch, das heute einfach besser war, als das der DJK. Mit Christopher Wolff gab der nächste Neuzugang sein Debüt für die DJK.

Vor dem spielfreien Ligawochenende steht nun in weniger als 48 Stunden das Pokalspiel gegen HC Sterkrade an (Dienstag, 20.15, Freiherr vom Stein). In zwei Wochen geht es in der Liga zum Tabellenzweiten, der HSG Mülheim II. Ein dann wieder breiterer Kader sollte dafür sorgen, dass mehr Variabilität ins Spiel kommt und Punkte wieder in Reichweite kommen.

DJK: Kramp; Behrendt, Borgard (2), Witt, Eisgruber (1), Neumann, Terhorst (5/1), Jeschke (10/2), Suthoff (6).

Dritter Sieg in Folge bringt Spitzenspiel

DJK - TuS Alstaden II 27:20 (12:10)
 
Zum Heimspiel gegen den Tabellenachten konnte die DJK erneut einen vollen Kader nominieren. Mit 14 Spielern ging es schleppend in die Partie, erst beim 7:4 konnte man sich erstmals mit drei Toren absetzen. Wer nun aber von ruhigeren Fahrwassern aus ging, sah sich getäuscht. Der Gast egalisierte auf 7:7 und blieb in der Folge dran (9:9). Insbesondere die katastrophale Chancenverwertung im Angriff und viel zu einfache Abschlüsse ohne erspielte Chance sorgten dafür, dass die Alstadener den Rückstand zur Pause begrenzen konnten. Die Deckung funktioniert aber gegen Ende der ersten Halbzeit bereits besser, sodass die DJK mit 12:10 in Führung lag.
 
Zu beginn der zweiten Hälfte konnte Alstaden letztmalig ausgleichen (13:13), in der Folge pendelte der Abstand zwischen einem und zwei Toren. Beim 18:17 nahm die DJK die zweite Halbzeit, um insbesondere im Angriff neu zu justieren. Dies gelang in beeindruckender Manier, ein 5:0-Lauf zum 23:17 entschied das Spiel. Alstaden probierte währenddessen alles, spielte gar zehn Minuten mit dem siebten Feldspieler. Die DJK konnte so drei Treffer im leeren Tor versenken, doch auch mit Torwart zwischen den Pfosten war die Abschlussquote nun deutlich besser. Hinten sorgte ein starker Robin Eisgruber dafür, dass die Gäste kaum mehr zum Torerfolg kamen.
 
Durch diesen Sieg rückt die DJK auf den vierten Tabellenplatz vor und reist in der nächsten Woche zum erweiterten Spitzenspiel nach Heißen, wo der punktgleich Tabellendritte wartet. Weiter vor beiden Mannschaften rangieren der VFR Saarn II (12:0 Punkte) und die HSG Mülheim II (12:2 Punkte).
 
DJK: Eisgruber, Kramp; Witt, Elfes L., Elfes R., Gottschalk (6), Neumann, Schmidt (8), Neuschl (2), Vahnenbruck (2), Suthoff (4), Terhorst (2), Jeschke (3).
 
Fotos wie immer auf www.ducati996.net
 

Auswärtssieg beim MSV

MSV Duisburg - DJK 23:30 (10:17)

Ein richtungsweisendes Spiel stand für die DJK beim MSV Duisburg an: Die Gastgeber mit 8:4 Punkten auf dem 4.Tabellenplatz, die DJK mit 6:4 Punkten 2 Plätze dahinter. Engagiert ging es in die Partie, doch die schnelle Führung (3:0) konterten die Hausherren, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Als der MSV erstmalig (und einmalig) in Führung ging (7:8), zog die DJK die erste Auszeit. Diese zeigte sofort Wirkung, im Angriff wurde wieder konsequenter abgeschlossen, einfache Rückpässe von der Mittelposition führten zum schnellen Torerfolg. Entscheidend in dieser Phase aber war die Steigerung in der Defensive, die vor einem starken Torwart Lukas Kramp den MSV immer wieder in ungünstige Würfe aus der zweiten Reihe zwang, sodass man Tor um Tor davon ziehen konnte (10:8, 13:10, 17:10). In der Halbzeit wurde dann insbesondere diese Defensive hervorgehoben, angemahnt, den Gegner nicht mehr ins Spiel zu lassen. Unnötige Fahrkarten im Angriff trotz passender Kombinationen und nachlässige Abwehrarbeit führte dann aber zu Beginn der zweiten Hälfte dazu, dass der MSV immer näher kam (von 20:13 auf 20:17). Einmalig verkürzten die Duisburger noch auf 21:19, doch die Auszeit der DJK saß erneut. Ein 6:1-Lauf bescherte die Vorentscheidung (27:20), anschließend verblieb den Gastgebern nur noch Ergebniskosmetik.

Mit Blick auf die nächste Woche bleibt die Erkenntnis, dass die Konstanz über 60 Minuten noch nicht gefunden ist. Gegen die Zweitvertretung des TuS Alstaden (10., 4:8 Punkte vor diesem Spieltag) sollte diese gefunden werden, um sich weiter im oberen Tabellendrittel zu etablieren.

DJK: Eisgruber, Kramp; Behrendt (1), Witt, Schmidt (4), Terhorst (9/1), Jeschke (10), Linne (3), Neumann, Sondermann, Gottschalk (3/2), Suthoff, Elfes R., Maucke, Elfes L., Coach Wolff.

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Handballer ergebnistechnisch zurück in der Spur

DJK Tackenberg - TV Walsum-Aldenrade II 31:26 (16:14)

Gegen den Tabellennachbarn aus Aldenrade konnte die DJK zum ersten Mal einen vollen Kader stellen: 14 Spieler standen auf dem Spielbericht, unter ihnen die beiden Neuzugänge Jan Neuschl und Andi Vahnenbruck. Nach Verletzung konnte auch Marian Jeschke sein erstes Saisonspiel bestreiten.

Im Vorfeld der Saison hatte man ein Freundschaftsspiel in Aldenrade deutlich gewonnen, doch bereits zu Beginn wurde klar, dass das heute nicht so sein würde. Schnell gerieten die Tackenberger ins Hintertreffen (2:4), weil vorne schwach abgeschlossen und hinten nicht gedeckt wurde. Ein 5:0-Lauf sorgte für entspannte Gesichter, man zog sogar bis auf zwischenzeitlich 5 Tore davon (12:7). Doch bis zur Pause brachte sich die DJK mit erneut schlampiger Chancenverwertung und nicht vorhandener Deckungsarbeit um den Lohn, die Gäste kämpften sich durch einfache Tore in erster und zweiter Phase wieder heran (16:14).

Auch im zweiten Abschnitt setzte sich dieser Trend fort, beim ersten Ausgleich der Aldenradener seit dem 4:4 (18:18) nahm die DJK die fällige Auszeit. Die Deckung stand zwar besser, der Angriff aber zeigte sich zu harmlos. Nach der Fokussierung in der Auszeit gelang es den Tackenbergern, erneut ein wenig davon zu ziehen (25:21). Noch einmal kam Aldenrade zurück, doch mehr als der Anschluss zum 25:23 war nicht mehr drin. Die DJK entschied das Spiel in der Schlussphase dann doch noch relativ souverän für sich, da im Angriff einfache Tore gelangen und dem Gegner keine Chance mehr gelassen wurde, näher heranzukommen. Beim Stand von 29:25 war die Partie drei Minuten vor dem Abpfiff entschieden.

Damit sind die Tackenberger punktetechnisch wieder in der Spur (6:4, Tabellenplatz 6), spielerisch birgt auch dieser Auftritt ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Eine Steigerung wird bereits am kommenden Sonntag nötig sein, wenn es um 14 Uhr zum MSV Duisburg geht, mit 8:4 Punkten auf dem 4.Tabellenplatz vor der DJK platziert.

DJK: Eisgruber, Kramp; Behrendt, Witt, Borgard, Schmidt (6), Neuschl, Vahnenbruck (4), Terhorst (8/1), Jeschke (4), Linne (3), Mauke, Kappenberg (4/3), Suthoff (2).

Tiefschlaf wird bestraft

DJK - Mülheim-Saarn II 18:25 (7:15)
 
Gegen die verlustpunktfreien Mülheimer hatte die DJk sich auf eine große Aufgabe eingestellt. Dass das nach 13 Minuten auch so aussah (1:9) hatte zwar auch mit der stabilen Deckung der Gegner zu tun, viel mehr aber mit der katastrophalen Rückwärtsbewegung der Tackenberger, die ein ums andere Mal leichte Ballverluste im Angriff in erfolgreiche Tempogegenstöße der Gäste übergehen ließen. Hinzu kam, auch in der stehenden Deckung, die Passivität der Vorwoche, vor allem gegen den Hauptschützen der Mulheimer im linken Rückraum. So konnte Torwart Lukas Kramp sich kaum auszeichnen, die Gegner kamen zu einfachen Toren, die DJk fand quasi nicht statt. Erst nach 20 Minuten kam man besser ins Spiel, ohne aber wirklich an den Gegner heranzukommen. Mit 8 Toren Rückstand ging es in die Kabine, in der Halbzeitsprache wurden die ersten 20 Minuten abgehakt und ein Anknüpfen an die letzten 10 gefordert. Dementsprechend ging man in der zweiten Halbzeit auch zu Werke, doch die erneut schlecht Abschlussqoute verhinderte, dass man den Saarnern noch einmal näher kam. Erst beim 14:20 verkürzte die DJK auf 6 Tore, doch erneut verhinderten individuelle Fehler eine weitere Aufholjagd. Die Saarner spielten ihr Spiel gekonnt herunter und waren immer wieder über einfache Außentore erfolgreich. Dennoch bleibt für das Rückspiel festzuhalten, dass in der Anfangsphase aggressiver und vehementer dagegen gehalten werden sollte, um ein ausgeglichenes Spiel zu gestalten. Auch wenn der Gegner nach der hohen Führung zu Beginn merklich das Tempo herausnahm, muss die DJK sich keineswegs auf eine übermächtige Saarner Mannschaft einstellen. Eine Leistungssteigerung um 287 % ist trotzdem nötig.
Nach der zweiwöchigen Herbstpause geht es zum TV Aldenrade II, wo gepunktet werden muss, um die Saison in Richtung des oberen Tabellendrittels zu lenken und nicht Gefahr zu laufen, im Abstiegskampf eingreifen zu müssen.
 
DJK: Kramp (1), Eisgruber; Behrendt, Borgard, Kappenberg (4/3), Schmidt (7), Terhorst (4), Linne (2).
 
Fotos wie immer auf www.ducati996.net